ArtWalk hat sich etabliert

ArtWalk ohne René Walker wäre kein ArtWalk. Das muss an dieser Stelle einfach einmal gesagt sein. Natürlich besteht das OK nicht nur aus der Person des freischaffenden Künstlers vom Mutschellen, aber René Walker organisiert in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal den ArtWalk und er hat dabei den Kunstmonat in Bremgarten zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht, das weit über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen und geschätzt wird. Ihm und seiner unerschöpflichen Initiative, möglichst eine vielseitige Mischung von KünstlerInnen nach Bremgarten in die Fachgeschäfte, Ateliers, Restaurants und damit in das Städtchen zu bekommen, ist es zu verdanken, dass der ArtWalk auch in diesem Jahr zu einem einmaligen Kunsterlebnis wird. Viele BesucherInnen sind nach Bremgarten gekommen, um sich die Werke der unterschiedlichsten KünsterInnen genauer anzusehen und sie alle bringen Leben in die Gassen von Bremgarten. Denn die KünsterInnen stellen nicht nur ihre Werke aus, sondern dem OK ist es auch gelungen rund um den ArtWalk ein Rahmenprogramm zu schaffen, das noch viele weitere Highlights wie Lesungen, verschiedenste Führungen oder Konzerte anzubieten hat. Eine einmalige Sache, welche zusammen mit den Fachgeschäften und vielen weiteren Beteiligten da auf die Beine gestellt wird.

«Der ArtWalk zeigt Wirkung»

Dass dieses Engagement Wirkung zeigt, davon ist René Walker absolut überzeugt. Sein Fazit knapp eine Woche vor der Finissage fällt auch durchwegs positiv aus. «Die Vielseitigkeit des ArtWalk überrascht», ist eines der Resümées, die er in diesem Jahr ziehen kann. Weiter bekommt er auch immer wieder Lob für das hohe Niveau der KünstlerInnen, die er nach Bremgarten holen konnte. Dabei ist es ihm ein besonderes Anliegen, dass die KünstlerInnen und die Geschäfte, in denen sie ausstellen, auch harmonieren. «Es ist eine Schwierigkeit und eine besondere Herausforderung für die rund 50 Fachgeschäfte auch die passende Kunst zu finden», führt er aus und ergänzt weiter, dass schliesslich nicht überall Bilder gehängt werden können und sich nicht jeder Ort als Standort für Skulpturen anbietet. Dies müsse beim ArtWalk quasi alles auf einen Nenner gebracht werden und das sei manchmal ganz schön herausfordernd oder anders gesagt eine «Mordsarbeit». Eine Arbeit, die dem freischaffenden Künstler allerdings grosse Freude macht und nach und nach sieht René Walker auch, dass sich der ArtWalk in den Künstlerkreisen inzwischen langsam einen Namen gemacht hat und der eine oder andere KünstlerIn gar nachfragt, ob er oder sie die Werke in einem anderen Jahr ebenfalls hier zeigen könnte. Nach und nach entwickelt sich also eine gewisse Eigendynamik. Auch zwischen den AusstellerInnen und den LadenbesitzerInnen würden sich Beziehungen ergeben. René Walker ist davon überzeugt, dass von ArtWalk alle Seiten gleichermassen profitieren würden. In diesem Sinne will er auch im Jahr 2019 weitermachen und so versteht es sich von selbst, dass nach dem ArtWalk vor dem ArtWalk ist.

Doch bis der ArtWalk 2019 spruchreif ist, wird nun am kommenden Freitag, 28. September, auf dem Schellhausplatz noch Finissage gefeiert. Dazu sind alle Beteiligten, aber auch die Bevölkerung ab 18 Uhr zu einem Abschlussabend eingeladen. Kulinarisch werden Älplermagronen serviert und kulturell bekommt man eine Feuerschau mit «Baden brennt» und natürlich auch stimmungsvolle Musik mit «Pet'elle» serviert.

Bettina Leemann

24. September 2018

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